Vorträge

in Kindertagesstätten/Krippen, Familienbildungsstätten und Kindergärten

Das weibliche Korsett

Denken wir nicht alle, heutzutage ein Mädchen zu sein, das ist klasse. Doch um das Selbstbild von Mädchen und weiblichen Teenagern ist es schlechter bestellt, als viele Eltern und Pädagogen meinen.
Das weibliche Bild in unserer Gesellschaft ist immer noch erstaunlich rückständig. Es bedient die ewig alte Leier von den duldsamen und disziplinierten Mädchen, den für Fürsorge und Herzenswärme zuständigen Frauen, die sich möglichst angepasst im Hintergrund halten und bei allem, was sie tun, sexy und hübsch auszusehen haben.

Wir begegnen:

  • den alten Geschlechterklischees
  • den (un)heimlichen Erziehern in Medien und Werbung

und suchen machbare Wege aus der "Mädchenfalle". Diese machbaren Wege beginnen in der frühen Kindheit eines kleinen Mädchens. Jeder Entwicklungsschritt eines Mädchens bis zur jungen Frau kann von achtsamen Eltern und Pädagogen so unterstützt werden, dass unsere Töchter stark, selbstbewusst und unabhängig werden können.
Unsere Gesellschaft ist bereit für eine neue Generation von starken Frauen!

Die männliche Rüstung

Star Wars, Minecraft, Harry Potter, Piraten und Polizisten!

Müssen Männer immer Helden sein? Wir gehen gemeinsam auf eine Spurensuche. Welche Einflüsse erfährt der kleine Junge auf dem Weg zum Mann? Wie können wir Jungen darin unterstützen keine Gefühlsblockaden aufzubauen? Welcher pädagogische Umgang stärkt Jungen auf diesem, oftmals nicht so einfachen, Weg in die Männlichkeit?

Prinzessin Lillifee trifft auf Darth Vader

Von Piraten und Prinzessinen oder »Typisch Mädchen - Typisch Jungen«

An diesem Abend bekommen Sie einen umfassenden Einblick in die »Genderpädagogik«. Was können wir als Eltern und Pädagogen durch unsere Erziehung beeinflussen und was ist im Menschen genetisch vorprogrammiert?
Wie können wir unsere Kinder - Jungen und Mädchen - darin unterstützen, autonom und gleichzeitig beziehungsfähig zu werden?

Ängste machen Kinder stark

Angst gehört zum Grundgefühl des menschlichen Daseins. Dennoch möchten viele Eltern ihre Kinder ohne Angst aufwachsen lassen.

Kinder brauchen Ängste!

Wenn ein Kind weiß, wie es mit seinen Ängsten umgehen kann, dann machen Ängste stark. Beispiele sind, wenn ein Kind nicht ein- oder durchschlafen kann, weil es das Gefühl hat, dass ein Gespenst im Kinderzimmer ist oder wenn Kinder fremdeln und sich an die Mutter klammern.

Wie können wir unsere Kinder unterstützen, wenn der Abschied vor dem Kindergarten immer wieder tränenreich ist oder Kinder sich als Außenseiter fühlen?

Mit vielen Beispielen und Erfahrungen aus dem Erziehungsalltag werden Lösungen aufgezeigt.

Selbstregulation bei Kindern bis in Schulalter

oder: die Aktivierung der Stressregulationssysteme

Selbstregulation ist die Fähigkeit eines Menschen, seine eignen Impulse, Gefühle und Bedürfnisse mit den Anforderungen, die von außen kommen, in Deckung zu bringen. Sobald das Kind in seiner Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und seiner Umwelt aktiver wird, müssen die Bezugspersonen abwägen, wie sie mit den Ansprüchen des Kindes umgehen sollen:

  • Braucht das Kind wirklich Unterstützung oder kann es seine Angelegenheiten selber regeln?
  • Ist schlechtes Benehmen wirklich schlechtes Benehmen oder ist das kleine Kind mit seinem unreifen emotionalen Gehirn einfach noch nicht in der Lage, angemessener zu reagieren und mit schwierigen Situationen umzugehen?

In diesem Vortrag wird anhand vieler praktischer Beispiele dargestellt, wie wir Erwachsenen unsere Kinder unterstützen können, die Selbstregulation zu üben und zu lernen.

Trotzphase und Sauberkeitserziehung

Meilensteine in der kindlichen Entwicklung und des elterlichen Erziehungsalltags

Früher oder später trifft es alle. So um den zweiten Geburtstag herum kann es losgehen, dieses "Nein, nein, nein, ich will nicht!"

  • Da lässt es sich nicht waschen, empfindet das Zähneputzen als eine unerträgliche Qual und als ein Ausdruck elterlicher Machtausübung.
  • Da trödelt es beim Anziehen oder Essen, weil es noch kein wirkliches Zeitgefühl entwickelt hat.
  • Da eskaliert die Abholsituation im Kindergarten, da das Kind noch nicht nach Hause will - es wirft sich auf den Boden und bekommt Wutanfälle.

Kein Wunder, dass Eltern angesichts solcher dramatischer Auftritte hilflos reagieren. Und dann fällt auch noch die Sauberkeitserziehung genau in diesen wichtigen Entwicklungs- und Lebensabschnitt des Kindes.

Dieser Vortrag unterstützt Eltern und Pädagogen, sich mit der Trotzphase konstruktiv auseinanderzusetzen, Verständnis, Ruhe und Stärke zu entwickeln und dieser erzieherischen Herausforderung mit Gelassenheit zu begegnen.

"The Terrible Two"

Kinder zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr liebevoll begleiten

Kratzen, Schlagen, Spucken, Schupsen und was nun????
Welche Entwicklungschritte durchleben Kinder in dieser Zeit und wie können wir als Eltern und Pädagogen achtsam damit umgehen.
Entwicklungspädagogische Hintergründe und neue Erkenntnisse der frühkindlichen Gehirnentwicklung runden diesen Abend ab.

Die kleinen Magier

oder: Die magische Phase in der kindlichen Entwicklung

Die Phase (ca. 3 - 8 Lebensjahr), in der Kinder an den Osterhasen glauben, aber auch an Monster unter ihrem Bett und Wunder für möglich halten, wird auch das »magische Alter« genannt. Das Kind versucht sich mit seinen Erfahrungswerten und seiner Fantasie die Welt zu erklären z. B. Gewitter, Tiere, Tod des Hamsters. Doch das magische Denken beschert den Kindern nicht nur Furchterlebnisse, sondern sie sehen sich als Mittelpunkt des Geschehens und deuten ihre Umwelt von ihrem Ich aus.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie sie diese Entwicklungsphase ihres Kindes unterstützen können und welche Bedeutung die Phase für die Entwicklung der ersten Elemente von Religiosität und Spiritualität hat.

Lernen aus den Folgen

oder: Wie man sich schimpfen und strafen sparen kann

Ermutigung und logisch/natürliche Folgen sind zwei der wichtigsten Techniken, die Eltern zur Verbesserung der Beziehung zu ihren Kindern anwenden können. Diese Techniken ersetzen die Tradition von Lob und Strafe, die sich in unserer Zeit oft als wirkungslos erweist und das Kind in seiner Entwicklung zur Selbständigkeit hindert.

An konkreten Beispielen erarbeiten wir, wie auf Drohungen und Strafen verzichtet werden kann und wie Sie dem Kind Wahlmöglichkeiten seiner Verhaltensweisen aufzeigen können.

Kinder brauchen Kinder

Die Entwicklung von sozialen Kompetenzen in der frühen Kindheit

In den ersten Lebensjahren sind für Kinder Kontakte zu andern Kindern ein wichtiges Lern- und Erfahrungsfeld. Dadurch erfahren die Kinder Wichtiges über sich selbst und über das Aushandeln sozialer Regeln.

Es ist notwendig, Beziehungen zwischen Kindern zu respektieren und zu fördern und dabei ihren jeweiligen Entwicklungsstand richtig einzuschätzen. So stehen sie ihren Kindern unterstützend zur Seite und können Über- und Unterförderung vermeiden.

Die emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren

Kinder, die in der Lage sind, Emotionen einzuschätzen, haben ein Verständnis für das eigene emotionale Geschehen und sind fähig, die Emotionen Anderer zu erkennen. Kinder, die gelernt haben, mit schwierigen Situationen und den daraus entstehenden Emotionen umzugehen, sind selbstbewusst und stark. Sie haben Lösungsstrategien erworben und können sie anwenden.

In diesem Vortrag erhalten Eltern einen Überblick über die emotionale Entwicklung in der frühen Kindheit, Strategien, wie sie mit den "großen Gefühlen" ihrer Kinder umgehen können und ganz konkrete Hilfestellungen für die "emotionalen Jahre" bis zur Schulreife.

Selbstbewusste Kinder

Selbstbewusste Kinder haben Vertrauen in die eigenen Stärken und Fähigkeiten. Sie erkennen die eigenen Bedürfnisse und die ihrer Mitmenschen. Sie können sich besser abgrenzen und sind in der Lage, Konflikte zu bewältigen. Wie können Eltern ihre Kinder bei der Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins unterstützen?

»Brave Kinder« zu welchem Preis

Die versteckten Kosten der Scham

»Hör auf dich wie eine Heulsuse zu benehmen!«, »Stell dich nicht so an!« »Ein Junge ist kein Schwächling!« - Scham ist eine gängige Methode der kindlichen Verhaltenskontrolle, aber Scham schadet unseren Kindern! Was ist, wenn regelmäßige verbale Bestrafungen Kindern das Gefühl vermitteln, falsch, böse und schlecht zu sein?
Wie können wir als Eltern und Pädagogen unseren Kindern helfen, ein stabiles und starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln?

Wissenswertes zur Montessoripädagogik

  • Was ist Montessoripädagogik und Montessorimaterial?
  • Welche Grundgedanken sind wichtig für ein Kindergarten- oder Schulkind?
  • Passt mein Kind in eine Montessori-Einrichtung?
  • Welche Montessori-Einrichtungen gibt es in München?

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